Bonner Online-Bibliographie zur Comicforschung

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Harbeck, Matthias, Linda-Rabea Heyden und Marie Schröer (Hrsg.): Comics an der Grenze. Sub/Versionen von Form und Inhalt. Berlin: Ch.A. Bachmann, 2017. (348 S.) 
Added by: joachim (21 Feb 2017 00:38:48 UTC)   Last edited by: joachim (21 Feb 2017 00:50:49 UTC)
Resource type: Book
Languages: deutsch, englisch
ID no. (ISBN etc.): 978-3-941030-68-8
BibTeX citation key: Harbeck2017
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Categories: General
Keywords: Aufsatzsammlung
Creators: Harbeck, Heyden, Schröer
Publisher: Ch.A. Bachmann (Berlin)
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Abstract
Der Begriff der Grenze stand in seiner Ambivalenz von gleichzeitiger Trennung und Verbindung im Zentrum der Jahrestagung für Comicforschung 2014. Denn auch der Comic ist ein Medium, das in mehrfacher Hinsicht Grenzen setzt, ausreizt und überschreitet, nicht nur die zwischen Hoch- und Populärkultur. In formaler Hinsicht verwischt er die Unterschiede zwischen Schrift und Bild, Medien und Künsten und bricht mit stilistischen Konventionen. Inhaltlich setzen Comics zunehmend auf ihr subversives Potential, um gesellschaftliche und psychische Grenzbereiche zu thematisieren: Immer mehr Werke befassen sich mit class, race und gender sowie mit fragilen Selbstbildnissen. Auch die weniger abstrakten geografischen Grenzen werden ganz konkret von Comics überwunden: Sie werden global vermarktet, beeinflussen Kulturbereiche jenseits der eigenen nationalen Grenzen und werden in internationaler Arbeitsteilung hergestellt. Der vorliegend interdisziplinäre Band beleuchtet Versionen von Grenzen und Grenzüberschreitungen im und durch den Comic aus verschiedenen Perspektiven und anhand unterschiedlichster Beispiele.
  
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