Bonner Online-Bibliographie zur Comicforschung

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von Dœtinchem, Dagmar und Klaus Hartung: Zum Thema Gewalt in Superhelden-Comics. (Basis Theorie, 2.) Berlin: Basis, 1974. (208 S.) 
Added by: joachim (20 Jul 2009 01:33:50 UTC)   Last edited by: joachim (31 Jul 2017 05:43:52 UTC)
Resource type: Book
Languages: deutsch
ID no. (ISBN etc.): 3-88025-402-8
BibTeX citation key: vonDoetinchem1974
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Categories: General
Keywords: Gewalt, Ideologiekritik, Superheld
Creators: von Dœtinchem, Hartung
Publisher: Basis (Berlin)
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Abstract
Superheldencomics sind Teil der Massenkultur; ein problematischer Teil gewiß, weil in den Superheldencomics die Interessen und Bedürfnisse der Massen verhöhnt werden. – Früher wurde solche Ware kurzerhand als »Ungeist« verbannt; neuerdings entschlüsselt man in ihr die perfiden Psychotechniken des kapitalistischen Freizeitmarktes. – Im Grunde sind aber nur zwei Fragen von Interesse: Warum sind diese Comics für ein Massenpublikum subjektiv so wichtig? Und: Wer bestimmt langfristig die Inhalte dieses Massenmediums?
»Die politische Wirkung der Massenware Comics besteht darin, daß sie perspektivlos reproduzieren, was die Massen von sich selber halten.«

Inhaltsverzeichnis

I. Superheldencomics
1. Verachtete Massenware für Sammler (5)
2. Zur Sexualität der Superhelden (9)
Anmerkungen (12)

II. Leistungsdruck und Suggestion. Zum Verhältnis von Bildtechnik und kulturellen Widersprüchen
1. Comics sind keine Bildergeschichten. Zum Verhältnis von Wort und Bild (13)
2. Kulturelle Ziele und unbekannter Verlust: Der Widerspruch zwischen Lesen und Anschauen (22)
3. Entsinnlichung der sozialen Wirklichkeit. Geschichte und Bildfolge (43)
4. Konformistische Scheinlösung und Widerspruch zur Konformität: Fabel und Spannung (54)
5. Handlungsabläufe und soziale Normen (63)
Anmerkungen (73)

III. Radikalisierung und Abstumpfung psychischer Widersprüche
1. Bild und Signal: Methoden der Verdichtung (75)
2. Zur Geschichte der Superhelden (85)
a) Wende mit Superman (85)
b) Superheldenexistenz und Weltkrieg (91)
c) Das Zeitalter der Marvel-Helden (94)
3. Superhelden und Triebsphäre (102)
4. Opfer und Aggressor. Perspektivenwechsel (116)
5. Zur Geschichte der Superheldencomics (II) – Zensur (123)
6. Wirklichkeitsverlust und kapitalistische Realität (130)
a) Es gibt keine Ruhe (132)
b) Die Massen sind ohnmächtig (135)
Anmerkungen (143)

IV. Seriencharakter und infantile Kultur
1. Serienproduktion und Massenkommunikation (144)
2. Titelbilder und der Zwang zur Wiederholung (150)
3. Infantile Kultur und Triebentmischung (158)
a) Der unsoziale Konsum und das Zwischenreich der Kinder (158)
b) Allmachtwunsch und Triebentmischung (161)
Anmerkungen (167)

V. Gewalt und Superheldencomics
1. Gewalt und Kräfte (169)
2. Superheld als Bestandteil des Staatsapparates (177)
3. Waffen und die gewalttätigen Verhältnisse (179)
4. Gewalt, Norm und Entmenschlichung der Gegner (183)
a) Entmenschlichung der Gegner (183)
b) Neue Feinde von rechts und die Menschlichkeit der Feinde (187)
5. Gewalttätigkeit des Staates und revolutionäre Gewalt. Die Krise der Superhelden (191)
a) Was ist Kriminalität? (191)
b) Opportunistische Humanität (199)
c) Revolutionäre Gewalt und Pseudorevolution (201)


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