Bonner Online-Bibliographie zur Comicforschung

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Sadjadi-Nasab, Kurosch: "Tim und Struppi am Kongo. Rassistische Stereotype in Hergés Afrika." In: Blätter für deutsche und internationale Politik 43.1 (1998), S. 94–103. 
Added by: joachim (01 Jan 2010 15:36:49 UTC)   Last edited by: joachim (02 Jan 2010 15:41:37 UTC)
Resource type: Journal Article
Languages: deutsch
BibTeX citation key: SadjadiNasab1998a
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Categories: General
Keywords: "Tintin", Belgien, Ethnizität, Hergé, Remi. Georges, Stereotypen
Creators: Sadjadi-Nasab
Collection: Blätter für deutsche und internationale Politik
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Abstract
Am Beispiel der Comicfiguren »Tim und Struppi« des Zeichners Hergé werden vor dem Hintergrund der Bürgerkriege in den beiden Kongo-Staaten rassistische Stereoptype in Afrika aufgezeigt. Im Band »Tim im Kongo« folgt ein Klischee dem anderen. Neben vielen Abenteuern bei Großwildjagd und Safari begegnet man »Negerhäuptlingen« und ihren »Stämmen«, die von »Medizinmännern« und ihren weißen unrasierten Drahtziehern betrogen werden und erlebt, wie Tim in einer Missionsstation die »Negerkinder« unterrichtet oder einen »Stammeskrieg« verhindert. Hergé fertigte dieses Abenteuer 1930 bis 1931 für Le Petit Vingtième, die wöchentliche Kinderbeilage der Brüsseler katholischen Tageszeitung »Le Vingtième Siecle«. 1946 überarbeitete er den Comic neu. Dabei verwischt er lediglich die konkreten Bezüge zur Kolonialzeit und läßt das rassistische Stereotyp völlig unberührt. Diese Fassung hat bis 1997 23 Auflagen erlebt. Die letzte erschien nachgerade parallel zu den Berichten über den kongolesischen Bürgerkrieg.
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