Bonner Online-Bibliographie zur Comicforschung

WIKINDX Resources

Profession mangaKa / Die Meister der japanischen Comics. Frankreich 2004, Regie: Peeters, Benoît (Laufzeit: 0:26 Min.). 
Added by: joachim (20 Sep 2010 17:58:34 UTC)   Last edited by: joachim (21 Apr 2013 19:50:01 UTC)
Resource type: Film
Languages: deutsch, französisch
BibTeX citation key: Peeters2004
Email resource to friend
View all bibliographic details
Categories: General
Keywords: Dokumentarfilm, Furuya. Usumaru, Japan, Manga, Nananan. Kiriko, Taniguchi. Jirō
Creators: Peeters
Views: 2/220
Views index: 2%
Popularity index: 0.5%
Attachments  
Abstract
[Deutsche Zusammenfassung weiter unten]

Ce film qui part du regard européen, un peu caricatural sur les mangas (importance du phénomène, engouement des jeunes, méfiance des adultes et des gens de culture), nous fait découvrir une réalité beaucoup plus diverse et contrastée. Au Japon, tout le monde lit des mangas et les mangas traitent de tout et il y a surtout des auteurs et des styles divers.
Le film nous fait rencontrer successivement trois auteurs, trois « mangakas » : Furuya qui nous introduit dans l’univers des séries d’action à la fabrication presque industrielle : travail en atelier avec assistants, efficacité, division des tâches, productivité intense …
Puis nous allons chez Taniguchi, le plus européen des mangakas, considéré comme un maître, à la démarche plus introspective, intimiste, profonde, bien qu’il travaille également en atelier. Une plongée dans son histoire Quartier lointain permet de sentir le caractère universel de son œuvre.
Et enfin, Kiriko Nananan, une toute jeune dessinatrice particulièrement inventive, qui crée, seule cette fois, une nouvelle forme de BD plus spécialement destinée aux filles.

Manga – das Wort besteht aus den Zeichen man (= spontan, witzig) und ga (= Bild). Während der Begriff Manga grundsätzlich jede Art von Comic meint, verbindet man damit meist moderne japanische Comic-Geschichten. Entsprechend der traditionellen japanischen Leserichtung, werden sie von rechts nach links, also von hinten nach vorne gelesen. In Japan erfreuen sich Mangas enormer Beliebheit; schon in den 80er Jahren lag ihr Anteil an bedrucktem Papier bei 30 Prozent. Obwohl Mangas in Japan einen sehr hohen Stellenwert haben, stehen ihnen in Deutschland immer noch viele Vorurteile gegenüber, insbesondere von Seiten der Kulturwelt, die diese oft als »billigen Schund« abtut. Mit diesen Vorurteilen will die Dokumentation endlich aufräumen und lädt ein, die bunte und abwechslungsreiche Welt der Mangas zu entdecken. Ihre Themen sind genauso vielfältig, wie die Autoren und ihr individueller Stil.
»Comix« stellt drei Autoren, drei »Mangaka«, vor: Furuya gewährt Einblick in die Welt der Action-Comics, die mittlerweile bereits wie am Fließband produziert werden: Die Ateliers gleichen kleinen Fabriken mit präziser Arbeitsteilung und hoher Produktivität.
Ganz anders geht es zu im Atelier von Jirô Taniguchi, dem »europäischsten«, japanischen Mangaka. Selbstbeobachtend malt er von innen heraus. Um den einzigartigen Charakter des Universums seiner Werke zu begreifen, muss man ganz und gar in seine Geschichten eintauchen.
Kiriko Nananan ist eine junge, erfindungsreiche Mangaka. Sie ist gerade dabei, eine neue Form der Mangas zu kreieren, die sich hauptsächlich an junge Mädchen richten soll. Die Fragen und Probleme, die sich bei der Adaption der Mangas an den Geschmack der europäischen Leserschaft ergeben, werden zum Abschluss des Comix-Ausflugs in die Welt der Mangas erörtert.


Added by: joachim  Last edited by: joachim
wikindx 5.2.beta 1 ©2017 | Total resources: 10887 | Username: -- | Bibliography: WIKINDX Master Bibliography | Style: Comicforschung-Bibliographie Stil (CFB) | Database queries: 54 | DB execution: 0.21573 secs | Script execution: 0.23251 secs