Bonner Online-Bibliographie zur Comicforschung

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Eisenstein, Sergej: Disney. Hrsg. v. Oksana Bulgakowa und Dietmar Hochmuth. Berlin: PotemkinPress, 2011. (200 S.) 
Added by: joachim (04 May 2011 15:31:19 UTC)   
Resource type: Book
Languages: deutsch
BibTeX citation key: Eisenstein2011
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Categories: General
Keywords: Animation, Disney, Film, Randformen des Comics, USA
Creators: Bulgakowa, Eisenstein, Hochmuth
Publisher: PotemkinPress (Berlin)
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Abstract
Der Aufsatz über Walt Disney ist Teil des unvollendeten Buches »Methode« – einer umfangreichen Untersuchung des Zusammenhangs zwischen dem archaischen Denken und der Kunstpraxis, die Eisenstein 1932 in Mexiko konzipiert und an der er bis zu seinem Tod gearbeitet hat.
Disney avanciert darin zum zentralen Objekt der Analyse, weil er in dessen Werk die plasmatischen Qualitäten der Form, die synästhetischen Empfindungen von Ton und Farbe, den perfekten visuellen Rhythmus mit Animismus und Totemismus vereint sieht. In diesen Besonderheiten entdeckt Eisenstein eine lange genealogische Linie und eine tiefe Sehnsucht nach Freiheit, die es erlauben würde, sich die Beziehungen zwischen Mensch und Natur anders vorzustellen, ja sie zu gestalten.
Der Text ist eine Collage aus brillanter Analyse, Ziaten, paradoxalen Verweisen, überraschenden Bezügen – zwischen Arbeitsmappe und intimen Tagebuch mit autobiografischen, selbsttherapeutischen Passagen über seine Beziehungen zu Frauen, zu Männern, über die sexualisierte Beziehung zum Lesen und Schreiben.

As usual. Es reicht, wenn ich voller Begeisterung bin und es stellt sich heraus, dass diese außerdem unweigerlich in mein Forschungsmaterial fits. Das ist verständlich. Thrilling sind für mich Sachen einer bestimmten Art. Sie interessieren mich auch vom Standpunkt der Analyse. Angenehm nur, das this kind of stuff zu mir par l’amour dringt. That gives it a certain suavity, vigor, emphasis anstelle der akademischen Trockenheit. Something youthful, not to say boyish!

Zirkus, Ornament, Höhlenmalerei und Leonardo, Wilhelm Busch, Utagawa Toyohiro, Grandville, Saul Steinberg, Shakespeare, Balzac, Dostojewski, Napoleon, Gorki, La Fontaine, Lautréamont, Hegel, Darwin, Freud, Ferenczi, Fourier und viele andere – kaum jemand zuvor hatte das Werk des Mickey-Mouse-Schöpfers in diesen opulenten Kontext Kultur gestellt.
Added by: joachim  
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