Bonner Online-Bibliographie zur Comicforschung

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Meinrenken, Jens: "Figurenkonzepte im Comic." In: Rainer Leschke und Henriette Heidbrink (Hrsg.): Formen der Figur. Figurenkonzepte in Künsten und Medien. Konstanz: UVK, 2010, S. 229–246. 
Added by: joachim (02 Jul 2011 15:42:33 UTC)   Last edited by: joachim (02 Jul 2011 15:45:39 UTC)
Resource type: Book Article
Languages: deutsch
BibTeX citation key: Meinrenken2010a
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Categories: General
Keywords: Figur, Kunst, Semiotik
Creators: Heidbrink, Leschke, Meinrenken
Publisher: UVK (Konstanz)
Collection: Formen der Figur. Figurenkonzepte in Künsten und Medien
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Abstract
Figuren im Comic zeichen sich durch ihr vielgestaltiges Erscheinungsbild aus. Ausgehend von der künstlerischen Reflexion des Comics als modernes Massenmedium möchte der folgende Beitrag die tiefer liegenden Sinnschichten des Figurenwandels im Comic untersuchen (Abschnitt 1). Nicht die Differenzierung und Auflistung der verschiedenen Figurentypen im Comic ist für diesen Ansatz entscheidend, sondern dessen universelle Darstellungsprinzipien. Im Anschluss an die Künstlermythen der Antike konzentriert sich der Comic auf die Gestalt und Formen der Figur, die selbstbewusst die eigenen medialen Bedingungen reflektiert und produktiv erweitert. Diesem »Eigensinn der Figur« (Abschnitt 2) steht eine Vielzahl paralleler Welten und Multiversen gegenüber, die auf eine grundsätzliche »Universalität und Kosmologie der Figur im Comic« verweisen (Abschnitt 3). Der serielle Charakter des Mediums offenbart in dieser dimensionalen Vervielfältigung seine eigentliche Identität und Physiognomie.
Der Schlussteil des Beitrags widmet sich der aktiven Rolle der »Figuren als Akteure und Schauspieler im Comic« (Abschnitt 4). Die Wandlungsfähigkeit der Figuren gewinnt durch den Vergleich mit dem Theater dramaturgische Züge und ist zugleich Teil einer monströsen und kreatürlichen Aneignung der Welt. Die Mutationen der Micky Maus und die Flexibilität des Comichelden Plastic Man sind in diesem Sinne Verkörperungen eines umfassenden Figurenbegriffs, dessen morphologische Bedeutungsebenen schon längst von Erich Auerbach exemplarisch formuliert worden sind.
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