Bonner Online-Bibliographie zur Comicforschung

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Bicker, Mathis, Ute Friederich und Joachim Trinkwitz (Hrsg.): Prinzip Synthese. Der Comic. (Edition Kritische Ausgabe, 1.) Bonn: Weidle, 2011. (91 S.) 
Added by: joachim (30 Sep 2011 01:28:19 UTC)   Last edited by: joachim (28 Oct 2016 23:22:05 UTC)
Resource type: Book
Languages: deutsch
ID no. (ISBN etc.): 978-3-938803-38-7
BibTeX citation key: Bicker2011a
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Categories: General
Keywords: Aufsatzsammlung
Creators: Bicker, Friederich, Trinkwitz
Publisher: Weidle (Bonn)
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Abstract
Seit Lessing einst die Vermischung von Literatur und Malerei – und damit das Verquicken der Darstellungen von Zeit und Raum – tabuisierte, ist viel Zeit vergangen. Heute lesen wir mit großer Selbstverständlichkeit Comics, ein Medium, das sich genau diesen Gegensatz von Schrift und Bild zunutze macht. Doch trotz der gesteigerten öffentlichen Wahrnehmung in den vergangenen Jahren kommt dem Comic gerade von seiten der Wissenschaft noch immer nicht das Interesse zu, das er verdient.
Der erste Band der Edition Kritische Ausgabe beleuchtet in wissenschaftlichen Essays das erzählerische Potential des Mediums und zeigt auf, in welch vielfältiger Weise Comics den Gegensatz von Schrift und Bild fruchtbar machen.
Abgerundet wird der Band durch Rezensionen, ein Interview mit der Comiczeichnerin Barbara Yelin und kurze Strips und Geschichten von jungen deutschen Comiczeichnern und -zeichnerinnen.

Inhaltsverzeichnis

Mathis Bicker, Ute Friederich und Joachim Trinkwitz: Vorbemerkung (5)

Ute Friederich: »No game playing for its own sake here«. Wie Charles Forbell in seinen fast vergessenen Zeitungscomics bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts das erzählerische Potential des Mediums auslotete (7)
Holger Wendt: Was sehen wir, wenn wir nichts sehen? Der nicht-visualisierte Zwischenraum im Comicstrip (12)
Mathis Bicker: Museumslektionen. Comic und Archiv, ein Versuch (17)

Schwarwel (Comic) (25)

Ute Friederich: Eine neue Art von Stofflichkeit. Ein Gespräch mit der Comic-Zeichnerin Barbara Yelin über Unmittelbarkeit und Leerstellen (29)

Barbara Yelin (Comic) (32)

Dirk Walbrühl: Der Comicroman und seine Wegbereiter: WatchmenMaus und From Hell (33)
Katharina Stenzel: Vater-Sohn-Beziehungen im Jimmy Corrigan – ödipale Konflikte? (39)

Jul Gordon (Comic) (44)

Alexander Klähr: Die Leuchttürme und die Frauen. Gedanken zum Frauenbild im Comic am Beispiel Alan Moores und Frank Millers – knapp 25 Jahre nach Watchmen und The Dark Knight Returns (48)
Alexander Scholz: Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt. Filmische Reminiszenzen an die Ästhetik des Comics (53)

Birgit Weyhe (Comic) (57)

Melina Cichon: Comics in Österreich – das weite (unbekannte) Land (61)
Joachim Trinkwitz: Zwischen Fantum und Forschung: Comics an der Universität. Ein Erfahrungsbericht aus vier Jahren akademischer Lehre zum Thema (65)
Ute Friederich: Abgedroschen und doch nicht abzuschütteln? Zwei Sammelbände zur Comicforschung und die ewige Auseinandersetzung mit dem Stigma des Populärkulturellen (72)

Andreas Schuster (Comic) (76)

Lisa Schöttler: »Wenn euch Blut lieber ist als Musik, dann … tötet mich!« David Prudhommes Graphic Novel Rembetiko illustriert Sinnlichkeit und Lebensgefühl des griechischen Blues (80)
Dirk Walbröhl: Die Logik des Comics. Die Darstellung komplexer Themen im Comic zwischen wissenschaftlichem Anspruch und gekonnter Parodie (83)

Björn Hammel (Comic) (87)

Zu den Autorinnen und Autoren, Zeichnerinnen und Zeichnern (88)
Impressum (94)


  
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