Bonner Online-Bibliographie zur Comicforschung

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Zöhrer, Andrea: Wenn Comics das Papier verlassen. Über New York und Brüssel im Comic und das Comic in Brüssel. (Film – Medium – Diskurs, 35.) Würzburg: Königshausen & Neumann, 2012. (363 S.) 
Added by: joachim (13 Feb 2012 20:21:44 UTC)   Last edited by: joachim (26 Jul 2014 14:29:44 UTC)
Resource type: Book
Languages: deutsch
ID no. (ISBN etc.): 3826046439
BibTeX citation key: Zhrer2012
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Categories: General
Keywords: "City of Glass", "Les Cités obscures", Belgien, Definition, Karasik. Paul, Mazzucchelli. David, Peeters. Benoît, Schuiten. François, Stadt, USA
Creators: Zöhrer
Publisher: Königshausen & Neumann (Würzburg)
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Abstract
Der Fokus der Untersuchung liegt auf jenen Merkmalen, deren Vorhandensein in einer bestimmten Kombination die Voraussetzung dafür ist, dass man überhaupt vom Medium Comic sprechen kann. Da es sich um ein sich stets veränderndes Medium handelt, wurden die Hauptcharakteristika als Beschreibungsmerkmale herausgearbeitet, ohne von einer feststehenden Definition sprechen zu können. Im zweiten Teil erfolgt eine Analyse der Comic-Adaption von Paul Austers Roman City of Glass. Der dritte Abschnitt ist der Untersuchung Schuitens/Peeters’ Comic Brüsel gewidmet, einer Comic-Adaption einer Stadt. Die Autoren haben die städtebauliche Entwicklung in einem Plot zusammengeschnürt. Dabei haben sie Fakten aus der Historie, teilweise karikiert, teilweise realistisch, in einen Handlungsstrang verwoben, welcher auf eine bedrohte Zukunft der realen Stadt Brüssel verweist. Zuletzt steht die Frage nach der Beständigkeit des Mediums im Mittelpunkt. Wie lange ist das Comic ein Comic, wenn nur mehr einzelne der zu Beginn beschriebenen Hauptcharakteristika vorhanden sind? Handelt es sich noch um das Medium Comic, wenn Panels aus einem Text herausgenommen und in einer Stadt an den Häuserfassaden angebracht werden? Was bewirkt dabei der Wechsel des Trägermediums? Antworten auf diese Fragen wurden auf dem Brüsseler comic-strip-walk gesucht.

Inhaltsverzeichnis

I. Allgemeines – Was ist ein Comic? (11)
1 Einleitung (11)
2 Definitionen (14)
3 Ein Begriff für die grafische Literatur (21)
4 Verschiedene Genres – Unterschiedliche Formate (23)
5 Grafische Elemente (26)
5.1 Das Panel (26)
5.1.1 Der Panelrahmen (30)
5.1.2 Die Leere im Rinnstein (34)
5.1.3 Sprechblase und Dorn (36)
5.1.4 Bewegungslinien (38)
5.1.5 Figuren und Hintergrund (41)
5.2 Sequenz – Rhythmus – Zeit (47)
6 Comicsprache (56)
6.1 Verbalsprachliche Elemente (57)
6.2 Bild(sprach)liche Elemente (60)
6.3 Bild und Wort als eigenes Zeichensystem (71)
7 Ein eigenes Medium? (77)
7.1 Comic und Intermedialität (77)
7.2 Die Beziehungen zwischen dem Comic und anderen Medien (82)
8 Comic und sein Zeichensystem (94)
9 Der Schreibakt - Autor und Zeichner (103)
10 Der Leseakt (108)
11 Ein Blick in die Zukunft (120)
12 Zusammenfassung (123)

II. Von der Literatur zum Comic: Mazzucchellis Comicadaption von Austers City of Glass (127)
1 Paul Austers City of Glass (128)
1.1 Der Autor und sein Werk (128)
1.2 Inhalt (131)
1.3 Austers City of Glass (132)
2 David Mazzucchellis City of Glass (136)
2.1 Das Projekt Neon Lit und die Autoren (136)
2.1.1 David Mazzucchelli und Paul Karasik (136)
2.1.2 Das Projekt Neon Lit (137)
2.2 Comic und sein Zeichensystem (140)
2.2.1 Das Panel (141)
2.2.2 Der Panelrahmen (150)
2.2.3 Die Sprechblase (153)
2.2.4 Bewegungslinien (158)
2.3 Comicsprache (160)
2.3.1 Die fünf Relationen auf der Makroebene (166)
2.3.1.1 Die zeitliche Relation (166)
2.3.1.2 Die räumliche Relation (167)
2.3.1.3 Die raumzeitliche Relation (168)
2.3.1.4 Die atmosphärische Relation (169)
2.3.1.5 Die emotionale Relation (170)
2.3.2 Der Comicstil (172)
3 Der Intellektuelle im Exil (181)
3.1 Die Darstellung Quinns (181)
3.2 Inneres und äußeres Exil (190)
4 Die Stadt (aus Glas) (199)
4.1 New York – Die Metropole (199)
4.2 Erwandern der Stadt – Das Labyrinth (212)
5 Zusammenfassung (219)

III. Stadt im Comic: Schuitens/Peeters’ Brüsel (223)
1 Les Cités Obscures und die Autoren (224)
2 Inhalt (228)
3 Brüsel – Das Comic (231)
3.1 Der Aufbau (231)
3.2 Comic und sein Zeichensystem (234)
3.2.1 Das Panel (235)
3.2.2 Kommunikation im Panel (245)
3.3 Comicsprache (249)
3.3.1 Die fünf Relationen auf der Makroebene (252)
3.3.1.1 Die zeitliche Relation (252)
3.3.1.2 Die räumliche Relation (255)
3.3.1.3 Die raumzeitliche Relation (257)
3.3.1.4 Die atmosphärische Relation (257)
3.3.2 Der Comicstil (260)
4 Die Stadt Brüsel und ihre (fiktiven wie realen) Vorbilder (269)
4.1 New York (269)
4.2 Metropolis (276)
4.3 Brüs(s)el (287)
5 Zusammenfassung (299)

IV. Das Comic in der Stadt: Brüssels Comic-strip-walk (303)
1 Das Projekt Comic-strip-walk (303)
2 Was bleibt vom Comic? (309)
3 Das Trägermedium und der Fassadismus (314)
3.1 Das Trägermedium (314)
3.2 Der Fassadismus (322)
3.2.1 Der Comic-Fassadismus zur Identitätsstiftung? (325)
3.2.2 Der Fassadismus als Marketingstrategie? (330)
4 Ist Gehen gleich Lesen? 334
5 Ein Blick in die Zukunft (340)
6 Zusammenfassung (344)

V. Konklusion und Schlusswort (347)

VI. Literaturnachweis (349)

VII. Abbildungsnachweis (361)
  
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