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Woithe, Gabriele: Das Kunstwerk als Lebensgeschichte. Zur autobiographischen Dimension bildender Kunst. Berlin: Logos, 2008. (267 S.) 
Resource type: Book
Languages: deutsch
ID no. (ISBN etc.): 3832518193
BibTeX citation key: Woithe2008
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Categories: General
Keywords: "Held", Autobiographie, Darboven. Hanne, Deutschland, Flix, Görmann. Felix, Kunst, Randformen des Comics
Creators: Woithe
Publisher: Logos (Berlin)
Abstract
In der Literatur ist die Autobiographie eine geläufige Ausdrucksform. Wie aber steht es mit anderen künstlerischen Sparten, etwa der Bildenden Kunst? Dass auch Maler und Bildhauer Selbsterlebtes in ihren Werken verarbeiten, davon wird allgemein ausgegangen. Allerdings stellte Gabriele Woithe bei den Recherchen zu Das Kunstwerk als Lebensgeschichte fest, dass eine systematische Untersuchung zur autobiographischen Dimension Bildender Kunst bis heute fehlt.
Zwar versprechen Monographien und die Ankündigungstexte ambitionierter Werkschauen die Verbindung zwischen Persönlichkeit und Lebensgeschichte des Künstlers in den Mittelpunkt zu stellen - doch entweder bleibt dieses Ziel bloße Behauptung oder die Kuratoren gehen Selbststilisierungen und autobiographischen Mythen der Künstler auf den Leim. Gabriele Woithe betrachtet die Lebenswerke von Marcel Duchamp, Eva Hesse, Hanne Darboven und des Comic-Zeichners Flix. Sie hat am Beispiel dieser vier denkbar unterschiedlichen Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts systematisch, dabei in kurzweiliger, feuilletonistischer Beobachtungsfreude dargestellt, in welch unterschiedlicher Form sich Autobiographisches in Kunstwerken ausdrücken kann.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort (8)

1.0 Das Kunstwerk als Lebensgeschichte (12)
2.0 Die autobiografische Dimension Bildender Kunst – eine Fata Morgana? (18)
3.0 Über den Gehalt von Lücken (30)
4.0 Lebensgeschichten sind Lerngeschichten (36)
5.0 Deutungsmuster in der Bildenden Kunst – äquivalente Begriffe (42)
5.1 Bricolage (42)
5.2 Mythos (46)
5.3 Index (53)
5.4 Das Denkmodell Rhizom (57)
6.0 Lebensgeschichten lesen (64)
6.1 Das Indizienparadigma (64)
6.2 Rezeptionsästhetik (68)
7.0 Anmerkung zur autobiographischen Rezeption (78)
8.0 Marcel Duchamp: »echec de l’art – art des echecs – echec l’art« (82)
8.1 Die Braut von ihren Junggesellen nackt entblößt, sogar (83)
8.2 Die These einer autobiographischen Dimension (90)
8.3 Kunst, Schach und Erotik – die Elemente des Deutungsmusters (98)
9.0 Eva Hesse: »Nichts tariert sich in der Mitte aus« (130)
9.1 »Right After«/»Rope Piece« (134)
9.2 Eine Obsession, die dem Autobiographischen nahe steht (136)
9.3 Lesen in einer rhizomorphen Struktur – Index, Gestaltungskriterien und biographische Leitmotive (144)
10.0 Hanne Darboven: »ich schreibe, aber ich beschreibe nichts« (168)
10.1 Schreibzeit: »schreibe hinauf und hinunter, schreibe hinunter und hinauf« (169)
10.2 Zur autobiographischen Dimension von »Schreibzeit« (177)
10.3 »richtiges ist schön und schönes ist richtig« – »Schreibzeit« als Aneignungsgeschichte (179)
11.0 Flix: That’s life (200)
11.1 Ein Heldenleben (202)
11.2 Lebe deinen Traum – die Autobiographie im Comic-Format (211)
11.3 Monster und das Erdbeermysterium (214)
12.0 Resümee (234)

13.0 Bibliographie (242)
14.0 Abbildungsverzeichnis (250)
15.0 Endnoten (252)
  
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