Bonner Online-Bibliographie zur Comicforschung

WIKINDX Resources

Eder, Jens: "Transmediale Imagination." In: Julian Hanich und Hans Jürgen Wulff (Hrsg.): Auslassen, Andeuten, Auffüllen. Der Film und die Imagination des Zuschauers. München: Fink, 2012, S. 207–236. 
Added by: joachim (30 Jun 2013 16:16:35 UTC)   
Resource type: Book Article
Languages: deutsch
BibTeX citation key: Eder2012
Email resource to friend
View all bibliographic details
Categories: General
Keywords: Adaption, Comic-Verfilmung, Film, Intermedialität, Rezeption, Spiel, TV
Creators: Eder, Hanich, Wulff
Publisher: Fink (München)
Collection: Auslassen, Andeuten, Auffüllen. Der Film und die Imagination des Zuschauers
Views: 4/206
Views index: 8%
Popularity index: 2%
Attachments   URLs   http://academia.ed ... ediale_Imagination
Abstract
Transmediale Imagination ist ein zunehmend bedeutsamer, doch bisher kaum beachteter Aspekt der Rezeption von Filmen und anderen Medienangeboten. Während der Medienrezeption mischen sich Wahrnehmungen mit Imaginationen. Dabei werden manche imaginativen Prozesse aus früheren Erlebnissen mit anderen Medien gespeist und durch deren Spezifik geprägt. In diesen Fällen kann von ›transmedialer Imagination‹ gesprochen werden: Man erlebt Filme anders, wenn man zugehörige Plakate gesehen, Bücher gelesen oder Videospiele gespielt hat. Die imaginative Übertragung und Überlagerung betrifft sowohl inhaltliches Wissen (z. B. über die Geschichte) als auch emotionales und sinnliches Erleben (z.B. Erinnerungsspuren an Gefühle beim Spiel). Der folgende Beitrag entwickelt zunächst theoretische Grundlagen zum Verständnis dieses Phänomens und unterscheidet dann mehrere Typen von Angebotskonstellationen, die transmediale Imaginationen mittels diverser Strategien gezielt lenken. Die vorherrschenden Angebote, etwa große Entertainment-Franchises oder crossmediale Werbekampagnen, sind kommerziell ausgerichtet und bringen das Risiko einer Kolonisierung der Imagination mit sich. Daher werden abschließend die Chancen und Probleme alternativer Transmedialität anhand von zwei Beispielen veranschaulicht: der Fernsehproduktion ALPHA 0.7 und dem Independent-Film EXIT THROUGH THE GIFT SHOP.
Added by: joachim  
wikindx 5.2.beta 1 ©2017 | Total resources: 10830 | Username: -- | Bibliography: WIKINDX Master Bibliography | Style: Comicforschung-Bibliographie Stil (CFB) | Database queries: 61 | DB execution: 0.34502 secs | Script execution: 0.36505 secs